Südtirol / Meran

SÜDTIROL IM URLAUB ENTDECKEN

Südtirol ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Gegensätze. Deutsche, Italiener und Ladiner leben hier mit- und nebeneinander. Alpine und mediterrane Lebensart, aber auch Bräuche und Gewohnheiten verflechten zusehends und werden zu Neuem verknüpft. Auch die heterogene Landschaft trägt zum Lebensgefühl im Südtirol Urlaub bei. Von der schönsten Freilichtbühne der Alpen - den Südtiroler Dolomiten, die wegen ihrer einzigartigen Schönheit von der UNESCO zum Welterbe gekrönt worden sind, ganz zu schweigen.
 
URLAUB IM MERANER LAND
Palmen und Ölbäume im Tal, Schnee und Eis auf den umliegenden Gipfeln der Südtiroler Berge: so präsentiert sich das Meraner Land in Südtirol rund um die charmante Kurstadt Meran, die bereits Kaiserin Sisi im Urlaub in ihren Bann gezogen hatte.

Die Stadt Meran selbst ist genauso kontrastreich wie das gesamte Meraner Land: k&k- Architektur auf einer Seite des Flusses Passer, zeitgemäßes Südtiroler Design auf der anderen. Die umliegenden Dörfer im Meraner Land in Südtirol blicken auf Weinreben und Apfelanlagen und bieten mit ihren Promenaden und Waalwegen endlose Wandermöglichkeiten im Urlaub im Meraner Land. Eine vollkommen andere, alpine Welt eröffnet sich in abgelegenen Seitentälern des Meraner Lands, wie Ulten oder Passeier. Alte Bauernhöfe zieren die Südtiroler Landschaft und verleihen ihr einen besonderen, urtümlichen Charakter.

Info: www.meran.eu

MERANER KURHAUS
In Südtirol zur Jahrhundertwende Treffpunkt illustrer Kurgäste, ist das Jugendstilhaus heute zum Wahrzeichen der Passerstadt avanciert. Der Sissi-Charme schlummert bis heute dort - ganz besonders an langen Ballnächten.

Belle Époque in Meran 
Im 19. Jh. entdeckten die ersten Urlauber die reizvolle Landschaft rund um Meran. Als bekannte Ärzte die Stadt aufgrund ihres milden Klimas als Winterkurort empfahlen und die österreichische Kaiserin Sissi mehrmals nach Meran reiste, blühte die Stadt auf. Grandhotels, Villen und Promenaden prägten bald das Stadtbild. Für Künstler und Adelige wurde der "Südbalkon der Monarchie" zu einer beliebten Kuradresse.   
Meisterwerk des Jugendstils - das Kurhaus in Meran 
Nur ein angemessenes Gebäude für gesellschaftliche Anlässe fehlte noch. 1874 wurde in Meran ein erstes Kurhaus eröffnet, nach den Plänen von Architekt Josef Czerny errichtet. Im Jahre 1897 wurde die Gasbeleuchtung durch elektrisches Licht ersetzt. Um die Jahrhundertwende kam die östlich gelegene Terrasse dazu und die früheren Lesesäle. Dieser erste Bau entspricht dem heutigen Westflügel des Kurhauses. 1911 wurde ein großer Umbau ins Auge gefasst, der unter der Leitung des Wiener Architekten Friedrich Ohmann (1858-1927) durchgeführt und 1914 abgeschlossen wurde. Es entstand der große Kursaal und die Kuppel, die das Meraner Kurhaus zu einer der schönsten Jugendstilbauten im Alpenraum werden ließen. Friedrich Ohmann hatte bereits den Neubau der Wiener Hofburg und die Schlossbrunnenkolonnaden in Karlsbad geplant und beherrschte die verschiedenen Stile seiner Zeit meisterhaft. Dem Architekten schwebte zunächst ein viel größeres Bauwerk vor. Die Rotunde und der imposante Festsaal waren nur der Auftakt. Doch der erste Weltkrieg unterbrach die Bauarbeiten, weshalb Ohmanns Projekt nie vollendet werden konnte. Das Deckengemälde mit den schwebenden Genien im Kursaal stammt vom Sezessions-Gründungsmitglied Rudolf Jettmar (1869-1939). 
Wie wird das Kurhaus heute genutzt? 
Heute wird das Meraner Kurhaus für Veranstaltungen, Kongresse und Bälle genutzt. Zu den wichtigsten Terminen gehören die Meraner Musikwochen und das Merano International WineFestival im Herbst. 
DIE GÄRTEN VON SCHLOSS TRAUTTMANSDORFF
Im Osten von Meran liegt dieser Garten mit Teichlandschaft, Promenaden, Pavillons und unzähligen Blumen und Pflanzen nicht nur aus Südtirol sondern aus aller Welt. Hier können kleine und große Naturforscher im Südtirol Urlaub auf Entdeckungsreise gehen und sich verzaubern lassen - zu jeder Jahreszeit.

Botanische Weltreise 
Dazu wurden mehr als 80 Beispiele von Natur- und Kulturlandschaften in einem einzigartigen natürlichen Amphitheater mit sonniger Hanglange angepflanzt. Kinder lassen sich vor allem von den Tieren im Garten bezaubern. Bunte Papageien bewohnen die Voliere, Bienen lassen sich bei der Arbeit bewundern und im kleinen Streichelzoo geht man auf Tuchfühlung. 


Auf den Spuren der österreichischen Kaiserin: Sissi 
Mitten in den Gärten thront Schloss Trauttmansdorff. Dort residierte einst die berühmte Kaiserin Sissi, wenn sie in Meran zur Kur verweilte. Heute ist dort das Touriseum untergebracht, welches die Geschichte des Tourismus in Südtirol in spannender und witziger Art nachzeichnet. Die Besucher sollen nicht nur betrachten sondern sind gefordert aktiv zu werden. Das größte Südtirol-Spiel, eine gigantische flipperartige Konstruktion aus Holz weckt den Spieltrieb aller Besucher.

Aussichtsplattform 
Der Matteo Thun'sche Gucker: Der berühmte Südtiroler Architekt und Designer entwarf für die Gärten eine riesige "Brille" aus Stahl, die als Aussichtsplattform dient. Sie steht hoch oben am Hang und wer sich auf den Steg hinauswagt, wird mit dem Gefühl belohnt frei über den Gärten zu schweben. Zudem bietet der Platz einen grandiosen Ausblick auf Meran. 
MODERNE ARCHITEKTUR TRIFFT BELLE EPOQUE
Um die Jahrhundertwende entwickelte sich Meran zu einem Weltkurort mit mondänem Charme. Ein Jahrhundert später läutet die Stadt ein neues Zeitalter für Wellness und Gesundheit in Südtirol ein.

Im Jahre 2005 öffnete Merans neue Designtherme ihre Tore. Das Interieur stammt vom Südtiroler Designer Matteo Thun. Glasfassaden lenken den Blick auf die umliegende Bergwelt, einheimische Naturprodukte bilden die Basis der Wellness-Anwendungen. In 25 Pools, 8 Saunen und Dampfbädern, einem Fitness- und Vital-Center erhält das Wohlbefinden eine neue Definition. Die ganze Anlage ist eingebettet in den großzügigen Thermenpark. Lediglich eine Brücke trennt die Therme vom historischen Zentrum Merans mit dem Kurhaus und seinen Promenaden. Vor der Therme liegt der Thermenplatz - eine mediterrane Piazza mit Oliven- und Zitronenbäumen. 
 

Info: http://www.termemerano.it/de